Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie
Mit der 2006-2008 modernisierten Zentralen Notaufnahme steht im CBF ein modernes interdisziplinäres notfallmedizinisches Zentrum für die Akutversorgung von Patienten aller Fachrichtungen zur Verfügung. Jedes Jahr werden über 55 000 Erwachsene und Kinder durch die entsprechenden Fachdisziplinen behandelt. Durch die enge fachliche und räumliche Integration der verschiedenen Disziplinen kann dabei eine rasche, effektive und effiziente Notfallbehandlung der Patienten sichergestellt werden. Neben der rein ambulanten Behandlung ist durch die angeschlossene 10-Betten-Aufnahmestation auch eine kurzstationäre Betreuung, Überwachung und Vorbereitung der Patienten zu einer eventuell notwendigen operativen Therapie möglich.
Neben den 16 Behandlungsräumen stehen 8 modern ausgestattete Überwachungsplätze, 1 Schockraum mit Sonografie-, Röntgeneinrichtung sowie 3 Eingriffsräume für Endoskopie, Wundversorgung und Gipsanlagen zur Verfügung. Ein moderner Mehrzeilen-Computertomograph ist in unmittelbarer Nähe zu jeder Tag und Nachtzeit verfügbar. Die operative Intensivstation befindet sich in räumlicher Nähe der Zentralen Notaufnahme und des OP-Bereichs. Durch diese logistischen Voraussetzungen sind einerseits rasche und umfassende bildgebende Diagnostik, andererseits der sofortige Therapiebeginn auch bei lebensbedrohlich erkrankten oder schwerverletzten Patienten (Polytrauma) realisierbar.
Rund um die Uhr betreuen Fachärzte für Unfall-/Chirurgie und Innere Medizin die Patienten und können jederzeit Spezialisten anderer Fachrichtungen in die Diagnostik und Therapie hinzuziehen.
Der Behandlungsschwerpunkt der interdisziplinären Notfallaufnahme fokusiert sich dabei auf die Polytraumaversorgung und stellt damit einen wesentlichen Bestandteil des Traumazentrums dar.
Das Traumazentrum am Campus Benjamin Franklin erfüllt alle geforderten Voraussetzungen zur konsequenten Schwerverletztenversorgung und ist als überregionales Traumazentrum im Rahmen des Traumanetzwerkes Berlin auditiert. Der Grundgedanke ist dabei, nicht die Leistungsfähigkeit einer einzelnen Abteilung herauszustellen, sondern die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit in einem hochspezialisierten Team aus Ärzten, Pflegekräften und medizinisch bzw. technischen Assistenten der verschiedensten Fachdisziplinen, Kliniken, Abteilungen und Institute zu erreichen, die für die umfassende Behandlung schwerverletzter Patienten notwendig ist.
Rund um die Uhr stehen sowohl ärztliche Mitarbeiter als auch Pflege- und medizinisch-technisches Personal der Kliniken für Unfallchirurgie, Anästhesiologie, Kardiologie, Neurochirurgie, Thorax-, Gefäß- und Abdominalchirurgie bereit, schwerverletzte Patienten optimal zu behandeln. Darüber hinaus sind Vertreter aller weiterer Kliniken, die zur Behandlung von spezifischen Verletzungen notwendig sein können, jederzeit abrufbar. Das "Trauma-Team" wird über eine zentrale Rufanlage alarmiert, wenn ein Schwerverletzter angekündigt wird. Bei Eintreffen des Patienten sind bereits alle Beteiligten vollständig präsent.
| Interdisziplinäre Erste Hilfe: | Eingang/Einfahrt Klingsorstrasse |
| Ärztliche Leitung: | Prof. Dr. med. R. Somasundaram, Dr. med. B. A. Leidel |
| Fachrichtungen: | Interdisziplinär, mit den Kernkompetenzen Unfallchirurgie, Chirurgie und Innere Medizin |
| Diensthabende/r Unfallchirurg/in: | t: +49 30 8445 646464 |
| Auskunft/Anmeldung: | t: +49 30 8445-3015, f: +49 30 8445-4300 |
| Rettungszentrale der FW Berlin: | t: 112 |
Der Standort Benjamin Franklin beheimatet die folgenden Rettungsmittel: